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USA - Reisebericht Tag 15 - 29.05.2011 - Amarillo

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Weiter führt uns unsere Reise durch New Mexico nach Texas. Es wird immer heisser. Die Original Route 66 ist auch hier nur stückchenweise vorhanden. Wir wechseln daher immer wieder von kleinen, wirklich kaum befahrenen Abschnitten auf den Highway. Teilweise kreuzt die alte Route den Highway mehrmals. Immer wieder säumen verlassene Motels und Tankstellen die Strasse. Im Schutz von einigen Unterführungen haben sich hunderte von Schwalben häuslich niedergelassen.

Wir kommen auch am Mittelpunkt der Route 66 vorbei (der für uns allerdings kein Mittelpunkt ist, da wir nicht bis Chicago fahren).

Auf jedem Pfosten einer Pferdeweide unterwegs sind z.T. noch recht neue Schuhe genagelt. Seltsam. Erst im Nachhinein können wir den Zusammenhang erkennen. Auf einem Schild steht: "Those who wait on the Lord shall run and not be weary, let us run with endurance the race that is set before us". Man merkt, wir sind in einem kirchentreuen Gebiet.

Auch sonst sehen wir immer mehr Vieh- und Pferdeweiden, z.T. auch wieder gemischt. Einige Rinder haben es gut, es sind Teiche auf der Weide. Meist stehen dann einige von ihnen darin und kühlen sich ihre Füsse, für den Rest unserer Reise sind es unsere "Badekühe".

Je weiter wir Richtung Texas fahren, umso trockener wird die Vegetation. Die Luft und das Licht ist inzwischen seltsam. Erst als wir am Horizont kleine kreisende Windhosen sehen, wird uns klar, warum so viele Autos seltsam abgenutzt aussehen. Die Luft ist voller Sand.

Kurz nach der texanischen Grenze muss ich dringend wohin. Endlich eine Tankstelle. Der nette Herr sagt mir jedoch dass er einen Stromausfall hat und ich nicht damit rechnen müsste in der Nähe eine funktionierende Toilette zu finden. So ein Mist. Hatten wir nicht irgendwo gelesen, dass man keine Bäume wässern darf? Egal. Als ich endlich den passenden Baum gefunden habe, stürmt es leicht und die sandige Luft ist wirklich unangenehm. Ich höre vor mir auf einmal ein Geräusch. Schreck! Da steht jedoch kein Sheriff mit gezückter Pistole sondern nur ein Schimmel, der wohl hofft, dass ich ihn bei dem ekligen Wetter endlich von der Weide nehme.

Übernachtet wird in Amarillo im Days Inn. Wir wollten eigentlich noch die Cadillac Ranch anschauen, doch leider haben wir diese nicht mehr gefunden.

Das nächste Restaurant ist nicht allzu nahe, daher versuche ich uns eine Pizza zu bestellen. Mutig wähle ich die Pizzeria auf dem Flyer im Motel an. Ich verstehe kein Wort, der Typ am Ende der Leitung hat so einen üblen Slang, dass ich schliesslich entnervt auflege. Zum Glück bestellt uns die Dame an der Rezeption, die ich zum Glück sehr gut verstehe (und sie mich) zwei Pizzen, so dass wir nicht hungrig ins Bett müssen.

Stationen waren heute unter Anderem Pecos, Santa Rosa, Tucumcari.

320 Meilen gefahren

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USA Tag 15 - Amarillo - schlageter.ch - Reisebericht USA 2011: Heisses Texas, etwas Sandsturm und von den Schwierigkeiten eine Pizza zu bestellen
Letzte Änderung: 26.06.2017
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