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USA - Reisebericht Tag 12 - 26.05.2011 - Grand Canyon


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"You kill it we grill it!"

Nach einem Frühstück im "Roadkill Cafe" mit dem sinnigen Motto "You kill it we grill it!" werden wir auch heute die Route 66 verlassen. Das Ziel heisst: Grand Canyon Nationalpark. Bei einer Reise in die USA (zumindest an die Westküste), sollte der nicht fehlen.

Auf dem Weg dort hin kommen wir  an einer gemischten Pferde und Rinder-Weide vorbei. Den Pferden ist es wohl langweilig und sie treiben die Kühe ganz von selbst zusammen. Es gibt eine richtige Cowboy-Show, nur ohne Cowboys. Wir schiessen viele Fotos. Die Pferde haben sichtbar Spass.

Jagd nach heissem Wasser

Kurz vor dem Grand Canyon treibt uns der Hunger mangels Alternative in einen McDonalds. Geli hat Glück und hat die bessere Schlange gewählt. Ich gehe leer aus: Wie aus dem Nichts taucht eine Busladung Japaner auf. Jeder ist mit einer Thermoskanne bewaffnet und alle drängeln sich rücksichtslos für frisches heisses Wasser an die Theke. Die Assoziationen die mir da durch den Kopf gehen schreibe ich lieber nicht nieder. Vielleicht haben Sie alle nur zehn Minuten Zeit zum Essen fassen? Vor Urzeiten habe ich mal eine Busreise in der Türkei mitgemacht, damals hatten wir einen so engen Zeitplan und mir hat das sowenig gefallen, dass ich seither keine Busreisen mehr gemacht habe.

Ich klaue erst mal Geli ein paar Pommes und hole mir noch was als der Schwarm verschwunden ist.

Grand Canyon - einfach gigantisch

Offizielle Homepage des Grand Canyons.

Der Grand Canyon lässt den Ärger schnell vergessen. Die 450 Kilometer lange Schlucht wurde über Jahrmillionen vom Colorado River ins Gestein des Colorado Plateaus gegraben. Er trennt den Nordwesten Arizonas vom Rest. Es gibt keine Brücken, Süd- und Nordufer sind entweder am Hoover Damm oder 400 km weiter östlich bei Lees Ferry und Page verbunden. Wir fahren ihn von Willams aus an.

Wir fotografieren wie die Wilden, doch kann man die Schönheit des Canyons nicht wirklich "einfangen". Die Japaner und wir sind Teil der rund fünf Millionen Besucher jährlich. Hier im nord-östlichen Teil verläuft es sich aber gut, wir können immer wieder Fotos ohne andere Besucher machen. Skywalk und die anderen Gebiete im Süden („Grand Canyon Village“) haben wir von vorneherein aussen vor gelassen. Vom Hörensagen her teurer und überlaufen. Will man diese auch sehen, muss man sich mehr Zeit lassen.

Beeindruckend sind hier auch die Raben. Sie sind etwas grösser als ihre europäischen Verwandten und segeln sehr elegant in dem kräftigen Wind am Canyon. Ich beobachte einen, wie er sehr genau jedes ankommende Auto inspiziert. Mir wird sehr schnell klar warum: Er hüpft zielstrebig zum Frontspoiler des Mustangs und pickt sich die frisch zermanschten Insekten davon runter. Clever!

Nach viel schauen im Canyon geht es weiter nach Flagstaff. Es ist so spät, dass die Indianer ihre Souvenir-Shops etwas ausserhalb des Grand Canyons alle schon zu gemacht haben.

Es wird schon langsam dunkel, bis wir in Flagstaff ankommen. Wir übernachten dort wir im Quality Inn.

210 Meilen gefahren.

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Letzte Änderung: 27.04.2014
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