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Schottland - Tag 5 - 22.08.08

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Ich habe gut geschlafen und wache ohne Kreuzschmerzen auf. Mir ist nur ziemlich kalt. Es ist erstaunlich wie stark es hier nur so kurz über Meereshöhe nachts abkühlt. Es ist viel Feuchtigkeit im Auto, was nun sicher nur Kondenswasser sein kann. Nach dem Kaffee mache ich mich sofort on tour. Ich möchte zunächst zu Port Carlisle  und zum Beginn von Hadrians Wall. Mein Navi schickt mich hier über Strassen, auf denen kaum zwei Autos aneinander vorbei kommen. Ich komme nur langsam voran. Der Meeresblick ist zwar schön, aber nicht unbedingt einen Abstecher wert. In Carlisle fahre ich daher wieder auf die Autobahn, die mich direkt nach Glasgow bringt. Ich habe eigentlich einen Grenzübergang erwartet, kann aber nicht einmal einen Grenzhinweis sehen. In Glasgow verliere ich viel Zeit, mir ergeht es aber immerhin besser als dem Gegenverkehr, der im Totalstau steht. Auf dem Rückweg sollte ich Glasgow eventuell total meiden. Weiter geht es weiter vorbei an Loch Lomond. Die Gegend wird zunehmend schöner. Von den Schweizer Landschaften verwöhnt haut es mich zwar nicht gleich um, das ändert sich jedoch Meter für Meter, den ich mich den Highlands nähere. Die Berge werden immer höher, die Weiten immer weiter. Ausser mir staunen auch noch weitere Touristen, die zahlreich auf der gleichen Strasse unterwegs sind. Kurz hinter Glasgow war die Autobahn zu Ende und wer in die Highlands will hat nicht wirklich viele alternativen Strassen zur Auswahl. Trotz meiner üblichen Fahrweise macht es mir hier nichts aus, dass ich nur noch langsam voran komme, es gibt einfach zu viel zum Staunen. Ich halte oft an und mache bald Bekanntschaft mit den Midges: Ganz kleine Mücken, die aber leider auch stechen und sich wie Vampire auf alles Lebende stürzen. Mir scheint es dass sie hauptsächlich in der Nähe der kleinen Seen vorkommen, die immer wieder wunderschön in die Heide-Felder eingebettet sind. Ich war halbwegs vorbereitet und habe ein Gesichtsnetz dabei, somit kann ich mich vor dem unangenehmsten schützen. Unangenehm ist, dass die Biester auch mit ins Auto fliegen und dort erstmal wieder mühsam vertrieben werden müssen, bevor man weiterfährt. Ein paar reisen also nach jedem Stop wieder mit. Das gute Anti-Brumm in der stärksten Variante auf Hände, Haare Gesicht verteilt bringt auch etwas, jedoch nicht länger als fünf bis zehn Minuten. Anti-Brumm ist ein in der Schweiz erhältliches Anti-Insekten Spray.

Ich bin schon wieder lang unterwegs und ziemlich müde. Es dauert eine Weile, bis ich den nächsten Campingplatz finde. Hier kostet die Nacht satte £13 statt £ 3.50 die Nacht zuvor. Allerdings ist der Komfort auch wesentlich höher.

Meinem Zelt gebe ich hier eine zweite Chance. Tatsächlich wird es schon wieder schnell von innen feucht. Dieses Mal nehme ich kein Gepäck mit rein, so dass die einwandige Aussenwand wenigstens nicht mehr vom Gepäck berührt wird. Ich mache noch einen kurzen Spaziergang den nächst gelegenen Berg hinauf. Beim Rückweg schaut teilweise die Sonne heraus, was zu wundervollen Lichtverhältnissen führt, die sich so gar nicht auf das Foto bannen lassen. Nach dem Abendessen gehe ich recht früh schlafen.

Zunächst ist mir schön warm und ich schlafe schnell ein.

 

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Schottland 2008 - Tag 5 - schlageter.ch - Reisebericht Schottland / Nordengland Tag 5: Endlich in Schottland - ab in die Highlands zu den Mücken.
Letzte Änderung: 27.04.2014
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