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Korsika Reisebericht 2012 Teil 1 - Nord Korsika


Samstag 5. Mai 2012 - Auf nach Korsika

Endlich geht es los. Nach langer Ferienpause hatten wir Ferien wirklich nötig. Das Wetter ist sehr bescheiden daheim, es kann also nur besser werden. Der Flug war beim Billigflieger Easyjet gebucht. Dieses mal ohne Speedy Boarding. Speedy Boarding heisst angeblich: In der  ersten Gruppe sein die einsteigt. Beim letzten Flug hiess es aber: Als erster in den Bus steigen, der zum Flieger fährt. Und natürlich als letzter aus diesem aussteigen.

Dieses Mal hatten wir uns vorgenommen uns einfach gemütlich in die Schlange einreihen, nicht stressen lassen und zur Not die Plätze an den Gängen nehmen. Klappt auch ganz gut, da der Flieger nicht voll ist gibt es sogar einen Fensterplatz.

Korsika ist ca. 8700 km² und ca. 310 000 Einwohner. Die Hauptstadt ist Ajaccio im Süden, was auch gleichzeitig unser Ziel-Flugplatz ist. Unsere Flugroute führt uns teilweise über die Insel und uns fallen die hohen Gebirgszüge auf. Der höchste Berg ist übrigens der Mt. Cinto mit 2706 m. Ich war bereits einmal in Sardinien, aber dort sind die Berge doch sichtbar niedriger.

Ajaccio auf Korsika ist übrigens auch der Geburtsort Napoléon Bonapartes. Seine Eltern zogen mit ihn nach Frankreich und schickten den jungen Napoleon dort zur Schule.

Zunächst einmal machen wir uns auf die Suche nach unserem Leihwagen. Es ist ein schon stark mitgenommener Hyundai i20. Er weisst deutlich mehr Beulen und Mängel auf, als auf dem Übergabe-Protokoll angekreuzt sind. Der Typ auf dem Platz mit den Leihautos spricht nur französisch, nach einigem Hin und Her macht er noch einige Kreuze mehr. Wir wiederum halten die Schäden zur Sicherheit per Foto fest. Seit man in Spanien versucht hat an uns ein paar Extra-Euros mit alten Mängeln zu verdienen, sind wir vorsichtig geworden. Eigentlich lustig finden wir das Schild das darauf hinweist, das Auto so sauber geputzt zurück zu bringen, wie wir es erhalten. Ob wir die Cola-Flecken am Rückspiegel und den Staub in den Fussmatten und im Kofferraum wohl wieder so hinbekommen?

So, genug geärgert, Ferien. Jetzt geht es erstmal Richtung Norden zum Hotel, was in der ersten Woche unsere Heimat sein wird. Nach einer etwas weniger interessanten breiten Strasse biegen wir auf eine herrliche kurvenreiche kleine Strasse ab, umrunden ein paar Kühe und erreichen schliesslich das Hotel El Charm in Feliceto. 

Sonntag, 6. Mai 2012 - Es regnet auf Korsika :-(

Heute ist es leider ein wenig regnerisch. Wir verbringen den Tag mit Lesen. Eine kurze Wetterlücke nutze wir für einen Rundgang in Feliceto und mit Fotos vom Hotel.

Montag, 7. Mai 2012 - Super Wetter und Motorrad mieten

Bombenwetter. Es geht erst einmal nach Calvi. Dort bestellen wir für Mittwoch und  Donnerstag eine Yamaha XTZ 1200 Super Ténéré. Eigentlich wollten wir zwei Motorräder leihen, aber auch hier sind die Leihpreise für Motorräder in keinerlei Relation zu den Preisen der Autos.

Danach machen wir uns an der Küste lang auf den Weg nach Süden. Der erste Abstecher führ uns zu Notre Dame de la Serra oberhalb von Calvi. Die Küstenstrasse oder besser das Strässchen wird immer enger. In Porto biegen wir ins Landesinnere ab. Die kurvenreiche Strecke führt uns über den Col de Vergio (1477 m, nur noch 9 Grad warm) durch Kiefernwälder nach Callacuccia. Die Strecke ist so kurvenreich, dass wir viel langsamer vorankommen als geplant. Also erstmal in eine Pizzeria Abend essen. Das Personal ist super-freundlich, auch wenn wir uns wegen unserer wenigen Worte Französisch nicht gerade super verstehen. Hier essen nur Einheimische. Dementsprechend lecker ist es auch. Vielleicht trägt auch das politische Ende von Sarkozy noch etwas zur guten Laune bei.

Weiter geht es romantisch durch eine Schlucht, von der wir aber aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse aber keine Fotos mehr machen können. Ins Hotel kommen wir erst um 22:18. Zum Glück mit vollem Bauch...


 

Dienstag, 8. Mai 2012 - Strandtag

Heute gehen wir es ganz gemütlich an. Ausgiebig frühstücken, danach fahren wir nach Algajola an den Strand und lümmeln erst einmal dort herum bevor wir um 17:00 die Yamaha holen. Am Abend essen wir zum ersten Mal bei Rigo. Rigo ist eine kleine Bar wo sich nur Einheimische treffen. Es gibt nicht viel zu Essen zur Auswahl, aber das was es gibt ist lecker und preiswert. Chef und Chefin sind sehr freundlich und uns hat es deren Dogge angetan. Ein herrliches Tier an dem niemand vorbeikommt ohne es freundlich über den Kopf zu streicheln.

Überhaupt hat es sehr viele frei laufende Hunde hier. Ein Reiseführer warnte, man solle diese auf gar keinen Fall streicheln, da sie das nicht gewohnt seien. Unser Eindruck ist ein ganz anderer: Leinenzwang, Hundemarke? Interessiert hier einfach niemanden. Aber die Hunde wissen schon, wo sie hingehören und werden auch nicht schlecht behandelt. Sie gehen einfach mit, wenn Herrchen oder Frauchen in die Beiz gehen.

Quelle: Wikipedia

<Korsika Reisebericht 2012 Teil 2>



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Korsika Teil 1 - Norden - schlageter.ch - Korsika Reisebericht Teil 1 - Ganz wenig Regen, Toller Strand erst mal faulenzen
Letzte Änderung: 27.04.2014
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