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MINI - John Cooper Works Challenge auf dem Hockenheimring und Porsche Renntaxi

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Was lange währt wird endlich gut: 2011 bekam ich von meinem Schatz den Gutschein für "Mini selber fahren". "Wieso? Du fährst Doch schon einen Mini?" werden jetzt manche sagen. Aber um den geht es nicht. Es dreht sich um einen John Cooper Works mit 211 PS, 0 bis 100 in 6.5 s und 238 km/h Top Speed. Und das ganze auf dem Hockenheimring. Genauer dem Ostring. Viele Termine waren bisher auf dem Lausitzring in Sachsen und das war mir einfach eine zu weite Anfahrt. Nun hat es also ziemlich genau 2 Jahre später mit dem Hockenheimring geklappt.

1,6 Liter, Reihenmotor 4 Zylinder Abgasturbolader
Hubraum 1598  cm³
Leistung (kW/PS) 155 kW (155 PS) bei 6000
Drehmoment 260 Nm bei 1850
6-Gang-Schaltgetriebe
Vorderradantrieb
Beschleunigung 0-100 km/h 6,5 s
Höchstgeschwindigkeit 238 km/h

 

Wir reisen am Vortag an und übernachteten im Achat Hotel. Schön, ordentlich, sauber, aber mit dem typisch knappen Charme eines Business-Hotels. Da gerade wenig Gäste da sind, fällt das Frühstücksbüffet aus und wir bekommen ein reichhaltiges Frühstück direkt aufs Zimmer. Mein erster Room-Service, edel.

Auf dem Hockenheimring finden noch diverse andere Veranstaltungen statt. Bei Sportcars Racing findet neben Mini fahren noch das Renntaxi im Porsche statt. Bei racing one daneben gibt es diverse Renntaxis (Audi R8, Porsche GT, Formel-Wagen mit Beiwagen) und Formel-Wagen selber fahren. Ich bin der erste, wahrscheinlich weil ich mich schon länger und zu früheren Veranstaltungen angemeldet hatte. Ganz schön mühsam das Gefährt zu besteigen. Der Sitz ist so eng, dass ich mich frage, wie jemand mit ein paar Kilo mehr darin Platz findet. Mann hilft mir beim angurten und montiert ganz Rennwagen-like das Lenkrad.

Ein Instruktor steigt ein und schon geht es los. Erst mal piano ist die Devise, der Veranstalter hatte dieses Jahr schon einige Unfälle. Nicht nur desshalb, sondern auch der Selbstbehalt von bis zu EUR 5000.- und die leicht nasse Fahrbahn lassen mich das ziemlich ernst nehmen. Die erste Runde klappt gar nicht. Wo bitte geht es zur Ideallinie? Die zweite Runde läuft dank den Tipps meines Beifahrers schon deutlich besser, allerdings machen sich seltsame Geräusche in den Kurven bemerkbar. Auf Runde drei werden diese immer lauter. Der Instruktor schickt mich in die Boxengasse. Probleme mit der Radaufhängung. Weiterfahren nicht möglich, schade. Erinnert mich irgendwie an eine Kartfahrt in Waldshut, bei der ich ein komplettes Vorderrad verloren hatte.

Als Entschädigung gibt es vom Veranstalter eine komplette Renntaxi-Fahrt mit Stefan im Prosche von Kurt Ecke. Da geht es anders zu. Mit 200 Sachen auf der Geraden vor der Spitzkehre. Ich hatte da knappe 140 drauf.. Die Kurve kommt, er bremst immer noch nicht. Er wird wohl schon wissen was er tut. Tatsächlich weiss er es sehr genau. Knapp davor  Bremse rein und rum. War ich auf der ersten Runde doch recht angespannt, kann ich die übrigen drei Runden dann auch schon recht entspannt geniessen. 

Geli hat alles toll auf Film und Foto gebannt. Bin zunächst etwas enttäuscht, wie langsam das aussieht. Aber als wir noch eine Weile dem Treiben zuschauen, merke ich, dass der R8 und der Porsche auch nicht schneller bewegt werden. Ob da der Selbstbehalt noch höher war?



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Letzte Änderung: 27.04.2014
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