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Italien 2014 - Tag 3 - Cinque Terre

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Das Fester musste offenbleiben, so warm ist es hier noch Ende September. Es war etwas laut, dank Ohrstöpsel habe ich aber doch recht gut geschlafen.

Ganz offensichtlich bin ich der Letzte im Frühstücksraum. Dabei ist es erst kurz nach Halbneun. Heute nix Motorradfahren: Ich suche im Hotel die nötigen Sachen zusammen und mache mich auf zum Strand. Das Ganze ist mehr als improvisiert. Beim Packen habe ich überhaupt nicht an einen möglichen Badeurlaub gedacht. Wenigstens eine Radlerhose habe ich dabei und ein Handtuch nehme ich aus dem Hotel mit. Es gibt Liegestühle mit Sonnenschirm, praktisch. Kosten 5 Euro pro Halbtag. Ich stürze mich in die Wellen, die immerhin Wellenbad-Niveau haben. Das macht richtig Spaß.

Strand Deiva Marina

Im Gegensatz zu gestern ist am Strand fast nichts los, ich denke, dass es ein guter Tag ist, um ins Cinque Terre zu fahren.

Das Cinque Terre ist die Region, in der die fünf Dörfer Monterosso al Mare, Vernazza, Coniglia, Manarolo und Rigomaggiore regelrecht an die Steilküste angeklebt sind. 1997 wurden die Cinque Terre zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die Häuser sind verschiedenfarbig gestrichen, was den Dörfern einen sehr malerischen Touch gibt. Viele Fotos wurden bereits gemacht, ich hatte vor auch viele zu machen, möglichst noch in der Abendstimmung. 

Am Bahnhof von Deiva Marina ist nichts los, ich bin immer noch überzeugt von meiner Idee. Auch im Zug ist es noch überschaubar. Aber als ich die Menschenmassen ab Monterosso an den Bahnsteigen sehe, schwant mir Übles. Was habe ich mir hier nur angetan! In Riomaggiore ist es brechend voll. Ich nehme erst einmal eine Treppe nach oben. Hier soll ein traumhafter Weg an der Küste nach Manarola abgehen, der »Via Dell’Amore«. Gesperrt. Toll sieht er wirklich aus, direkt in der Steilküste drin.

Cinque Terre, Riomaggiore Via Dell‘ Amore gesperrt

Auch andere interessante Wege sind gesperrt.

Cinque Terre, Riomaggiore Weg gesperrt

Also zurück ins Getümmel. Es ist so voll, dass man kaum die engen Treppen hoch oder runterkommt. Selbst an den abgelegensten Ecken hat es noch Leute, dafür aber nirgendwo etwas Schatten. Ich schieße ein paar Bilder und frage mich, wie sie die Fotos immer ohne Leute hinbekommen. Wird hierzu gesperrt? Abendstimmung schenke ich mir jedenfalls.

Cinque Terre, Riomaggiore

Cinque Terre, Riomaggiore

Cinque Terre, Riomaggiore

Wenigstens recht angenehm ist die Kneipe vor dem Abgang des »Via Dell‘ Amore«.

Mein Fazit Cinque Terre: Wem es nichts ausmacht im Gänsemarsch mit 1000 anderen durch herrliche Dörfer zu tippeln, für den ist das sicher schon das richtige. Wer es lieber etwas ruhiger hat, der ist in dem herrlichen und ruhigen Hinterland sicher besser aufgehoben. Sicher hat es auch was mit den eigenen Erwartungen zu tun. Venedig hatte ich dreckig, überteuert und übervoll erwartet. Dort war ich positiv überrascht. Cinque Terre bzw. Riomaggiore habe ich für gepflegt, überschaubar und dank Ende September auch einigermaßen leer erwartet und halt leider das Gegenteil erlebt.

Aber es macht mir die weitere Planung leicht. Morgen erkunde ich mit leichtem Gepäck das Hinterland und suche mir übermorgen eine neue Bleibe.



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Letzte Änderung: 22.10.2016
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