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Italien 2014 - Tag 7 - Parco Regionale Appenino Reggiano

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Tolles Wetter heute, es ist sogar warm genug, um das Frühstück im Freien zu nehmen. Es bimmelt, ist ein Schaf ausgebüxt?

Als ich mein Tankrucksack aufs Motorrad packe, kommt ein Hund mit Glöckchen vorbei. Aha, der wars!

Heute Morgen geht es in die andere Richtung, über den Passo del Lagastrello zum Parco Regionale Appenino Reggiano. Da steht ein Pferd auf der Straße und hat eine Glocke um!

Es ist sogar eine ganze Herde, die vollkommen ohne Umzäunung unterwegs ist. Bis auf die Fohlen haben alle Glocken um, damit sie hier in den Bergen nicht verloren gehen. Ob es sich Ventasso-Pferde handelt, die aus dieser Ecke stammen, kann ich nicht beurteilen. Später sehe ich noch ein Werbeschild für die Rasse. Denkbar ist auch, dass sie nur für die Fleischproduktion da sind. Nach einigen Fotos fahre ich weiter.

Toskana - Pferde mit Kuhglocke

Toskana - Pferde mit Kuhglocke

Blick vom Passo del Lagastrello

Blick vom Passo del Lagastrello

Der Lago Paduli ist nicht wirklich sehenswert. Am Ufer verbreitet sich ein merkwürdiger Geruch. Ob da eine Kläranlage kaputt ist?

Ich nehme mal wieder Abzweigungen frei Schnauze, manche erweißen sich als Sackgasse. In einem total verlassenen Skigebiet komme ich sogar bis auf 1324 m. Hier ist es ist ganz schön frisch. Man wartet wohl noch auf den Winteranfang. Schneepfosten sind gesetzt. Einige Ecken sehen ziemlich heruntergekommen aus und viele Anwesen stehen zu Verkauf. Toskana fällt einem auch nicht als erstes ein, wenn man ans Skifahren denkt.

Ventasso Laghi

Ventasso Laghi im (Vor-)Winterschlaf

Nach einer sehr relaxten Runde mache ich mich via Passo del Lagastrello wieder auf zum Pool.

Parco Regionale Appenino Reggiano

Parco Regionale Appenino Reggiano

Gestern abend traf ich ja eine Kuh auf meinem Fussweg zum Restaurant. Heute waren es schon drei. Die müssen sich miteinander unterhalten haben.

"Du wirsts kaum glauben, da läuft jeden Abend so ein komischer Touri zum Restaurant. Laufen! Nimmt nicht die stinkende Höllenmaschine."

"Ne, glaub ich Dir nicht, muss ich sehen."

"Ja komm, den schauen wir uns an."

Die Mädels machten alle brav Platz, doch kurz vor dem Restaurant selber steht ein Bulle vor mir. Den hatte ich gestern abend wahrscheinlich geweckt. Ich hatte ihn angeleuchtet, weil ich wissen wollte, ob Kuh-Augen nachts auch reflektieren. Tun sie übrigens nicht.

Scheinbar war er nicht glücklich geweckt worden zu sein. Wie bei den Kühen gehe ich langsam auf ihn zu. Nur rührt er sich nicht. Ich bin etwas mehr als eine Armlänge von ihm weg. Versuchshalber strecke ich mal die Hand aus. Funktioniert ja bei Hunden. Witterung aufnehmen lassen und Freundschaft schliessen. Aber nicht mit diesem Stier. Er schüttelt den Kopf und nimmt ihn sogar nach unten. OK, damit habe ich nicht gerechnet. Zurück ist es sicher 800m Umweg. Ausserdem habe ich den Kerl dann hinter mir, was mir nicht sehr geheuer wäre. Ich entscheide mich, die Mauer runterzuspringen, die den Weg von der Weide abtrennt, auf der er eigentlich sein sollte. Da ist für ihn zu hoch und er bleibt brav oben.

Es ist Freitag und das Restaurant ziemlich voll. Ich habe den Single-Arsch-Platz. Mitten im Restaurant. Eine Grossfamilie mit jede Menge Kids ist da. Die rennen ständig raus und rein. Ständig werden Neuankömmliche stundenlang im Stehen genau in meinem Rücken begrüsst. Gemütlich. Mache mich nach der Pasta dieses Mal vom Acker. Der Juniorchef hat wohl etwas ein schlechtes Gewissen und gibt das Essen mit Getränk für 10 Euro.

Der Stier schläft wohl schon. Zwei Kühe treffe ich noch, die liegen aber brav am Wegesrand. Dafür treffe ich noch dieses kleine Kerlchen, dass genauso unerschrocken wie der Stier ist und sich brav blitzen lässt.

Frosch oder Kröte?


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Italien 2014 - Tag 7 - schlageter.ch - Parco Regionale Appenino Reggiano, Pferde mit Glocken und Auge in Auge mit einem Stier
Letzte Änderung: 26.09.2014
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